Georgische Berufsschüler erhalten Zertifikat der Leipziger Handwerkskammer 

Feist: „Wichtiger Impuls für die Freundschaft unserer Länder“ 

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Thomas Feist und der Botschafter Georgiens, Lado Chanturia überreichen die Zertifikate an georgischen Azubis

Acht georgische Auszubildende besuchten für eine Woche das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer z. Dort gewannen sie Einblicke in die duale Berufsausbildung. Initiiert hatte den Besuch der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU).

„Die Auszubildenden aus Georgien konnten am BTZ in die Ausbildung nach deutschem Modell, die sich in Theorie und Praxis gliedert, reinschnuppern und haben ein Zertifikat für ihre Teilnahme am Kurs hier in Leipzig erhalten. Damit unterstützen wir unser Partnerland Georgien, wir machen Werbung für die Berufsbildung nach unseren Standards und wir beweisen, dass Leipzig mit der Handwerkskammer und besonders dem BTZ ein hervorragender Standort für die berufliche Ausbildung ist“, erklärte Feist im Rahmen der Zertifikatsübergabe.

An dieser nahm auch der Botschafter Georgiens, Lado Chanturia, teil. Er und Feist lobten den Austausch zwischen Georgien und Deutschland, der gerade im Freundschaftsjahr der beiden Länder verstärkt wird und Georgiens Entwicklung nachhaltig prägen soll.

„Ich freue mich, dass wir die jungen Leute aus Georgien so kurz nach unserem Besuch an ihrer Ausbildungsstätte „Aisi“ im vergangenen Dezember in Leipzig begrüßen konnten. Dafür möchte ich der Handwerkskammer danken, die die Betreuung hier vor Ort ermöglicht hat. Mein Dank gebührt auch dem Auswärtigen Amt, das den Transfer der Georgier auf meine Bitte hin unterstützt hat. So sieht für mich gelebte Freundschaft zwischen Ländern und zwischen aus. Schön, dass unsere Stadt Leipzig davon profitieren konnte“, so Feist, der berufsbildungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag ist.

Grüne bauen weiter Luftschlösser

Bundesrat lehnt weitere sichere Herkunftsländer ab

maghreb1Mit Enttäuschung reagierte der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) auf die heutige Entscheidung des Bundesrates, die Maghreb-Staaten nicht als sichere Herkunftsländer anzuerkennen.

„Mit der Ablehnung des Gesetzes verschließen sich die Grünen zum wiederholten Male der Realität, statt die Gelegenheit zu nutzen, das Sicherheitsgefühl der Bürger in Deutschland zu erhöhen und die vielen offenen Asylverfahren zu beschleunigen. Die derzeit minimalen Anerkennungsquoten für Menschen aus Nordafrika werden durch die Ablehnung des Gesetzes nicht erhöht, nur die Luftschlösser für die Flüchtlinge aus Tunesien, Algerien und Marokko bleiben bestehen. Das nennen die Grünen dann gerechte Politik“, kommentiert Feist den Beschluss des Bundesrates.

„Wir wollen die Besten der Besten“ 

wsgKarrieren im wissenschaftlichen Betrieb der Hochschulen werden für junge Menschen zunehmend attraktiver. Dies geht aus dem dritten Bundesbericht „Wissenschaftlicher Nachwuchs“ hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. 145.000 Beschäftigte waren demzufolge 2014 hauptberuflich an Hochschulen beschäftigt – 76 Prozent mehr als noch im Jahr 2000.

Dazu erklärt der Leipziger Bildungspolitiker Thomas Feist (CDU):
„Für den Bildungsstandort Deutschland ist hochqualifiziertes, wissenschaftliches Personal ein grundlegender Faktor: Wir wollen die Besten der Besten! Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir den Wissenschaftszeitvertrag reformiert und Tenure-Track-Programme geschaffen, die Karrieren in der Wissenschaft besser planbar und damit attraktiver machen. Die Zahlen belegen, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Auch die nächsten Schritte auf diesem Weg hat Feist bereits vor Augen:
„Nachholbedarf sehen wir noch in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hier müssen wir geeignete Wege finden, um den jungen Akademikern die nötige Planungssicherheit zu verschaffen“ blickt Feist in die Zukunft.

Feist: Bildung ist die beste Entwicklungshilfe

BB_EZLeipziger CDU-Abgeordneter betont im Rahmen einer Debatte zum Antrag der Koalition die Bedeutung nachhaltiger Konzepte für Afrika.

Am Freitag debattierte der Bundestag über die Bildungskooperation mit Staaten in Afrika südlich der Sahara. Vor dem Hintergrund einer schnell wachsenden Bevölkerung in der Region sollen durch langfristige Projekte in Wissenschaft und Bildung Perspektiven für die Menschen geschaffen sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fortschritt ermöglicht werden. Zugleich ginge damit eine Eindämmung von Fluchtgründen einher.

In seiner Rede legte der Leipziger Abgeordnete Thomas Feist (CDU) den Fokus auf die Arbeit der Organisationen vor Ort:
„Mit dem Deutschen Akademischen-Austausch Dienst, der Alexander von Humboldt-Stiftung und vielen anderen haben wir starke Organisationen vor Ort, die viele Projekte gemeinsam initiieren. Wir müssen es nun schaffen, auch die Unterstützung in den zahlreichen beteiligten Ministerien so zu koordinieren, dass die Arbeit vor Ort Wirkung zeigt. Gerade der Bereich Bildung muss dabei im Zentrum der Zusammenarbeit mit den Staaten der Region stehen“, so Feist.

Der Bildungspolitiker sprach sich dabei auch für eine Stärkung der beruflichen Bildung aus:

„Gute Forschung ohne eine starke gesellschaftliche Basis ist nur die halbe Miete. Es braucht Fachkräfte, die der regionalen Wirtschaft ein Rückgrat geben. Daher setze ich für die Gründung eines Kompetenzzentrums für berufliche Ausbildung in Südafrika ein. Nur so können wir nachhaltige Ergebnisse erzielen und gemeinsam mit unseren afrikanischen Partnern die Früchte unserer Arbeit ernten“, schloss Feist seine Rede.

Seit 2006 unterstützt Feist privat eine Schule in den Slums von Accra (Ghana) und ermöglichte einem jungen Mann ein Studium. Seine Kollegen forderte er dazu auf, neben der Debatte auch selbst aktiv zu werden.