Feist: „Pflegeberufe attraktiver und flexibler“

Bundestag verabschiedet Reform der Ausbildung

pflegeberufeUm auf die steigende Zahl an Pflegebedürftigen zu reagieren, hat der Bundestag die Ausbildungsberufe im Pflegebereich grundlegend reformiert. Ziel ist es, mehr Fachkräfte zu gewinnen, um die steigende Zahl an Pflegebedürftigen betreuen zu können. Die Reform wurde am Donnerstag im Bundestag verabschiedet. Als berufsbildungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hat der Leipziger Abgeordnete Thomas Feist am Gesetz mitgewirkt.

„Mit dem neuen Gesetz machen wir die Pflegeberufe attraktiver und flexibler“, so Feist. „Attraktiver, weil die Azubis für ihre Ausbildung kein Geld mehr mitbringen müssen, sondern ähnlich wie in anderen Berufen, eine kostenfreie Ausbildung erhalten. Wir steigernd die Attraktivität außerdem, indem wir die pflegerischen Aufgaben erstmals rechtlich definieren und so den Beruf des Facharbeiters deutlich aufwerten. Auf der anderen Seite machen wir die Ausbildung flexibler, indem wir eine generelle Pflegeausbildung schaffen – nur die Kinderkranken- und Altenpfleger bekommen eine separate Ausbildung. Gleichzeitig lassen wir mit der Reform die Möglichkeit, zwischen den Ausbildungsgängen zu wechseln – ohne fachliche Einschnitte.

Besonders erfreut ist Feist darüber, dass auch die Aufstiegsmöglichkeiten nach dem Abschluss der beruflichen Ausbildung gestärkt wurden.

„Mit der Möglichkeit, im Anschluss an die Ausbildung noch ein berufsqualifizierendes Studium anzuschließen, erhöhen wir nochmals die Attraktivität. Mit der Reform der Pflegeberufe haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt“, schließt Feist.

Weitere Informationen unter hier.

Mit neuem Pakt die Berufsbildung weiter stärken

Experten bestätigen gute Bilanz der Berufsbildungspolitik der Union

PBBAm heutigen Mittwoch fand im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags ein Fachgespräch zur beruflichen Bildung statt. Hierzu erklären der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Dr. Thomas Feist:

Albert Rupprecht: „Deutschland kann stolz sein auf seine gute berufliche Bildung. Eine solide Ausbildung bietet einen hervorragenden Einstieg in die Arbeitswelt und attraktive Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten. Für uns ist die berufliche Bildung genauso viel wert wie die akademische Bildung. Und wir wollen sie weiter stärken, sonst fehlen uns morgen die Fachkräfte. Dazu wollen wir künftig mit einem neuen Pakt für Berufsbildung ein Bündel an kraftvollen Maßnahmen mit allen Akteuren der beruflichen Bildung auf den Weg bringen.“

Dr. Thomas Feist: „Die Experten haben im Fachgespräch bestätigt: Wir haben in den letzten Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen. Der Ausbildungsmarkt brummt, junge Menschen haben beste Chancen auf einen guten Ausbildungsplatz. Zugleich gibt es große Herausforderungen. Es geht darum, die Berufsorientierung weiter zu verbessern und die Angebote für leistungsstarke und -schwache junge Menschen noch weiter auszubauen. Auch müssen Kleinst- und Kleinbetriebe in die Lage versetzt werden, wieder mehr auszubilden. Zudem sind der digitale Ausbau von Berufsschulen und der digitale Wandel in der Ausbildung eine große Aufgabe. Daran werden wir weiter arbeiten.“

Feist: „Austausch zwischen Deutschland und Georgien stärken“ 

Partnerschaft der beiden Staaten wird intensiviert 

georgienAm 29. Mai haben sich im Deutschen Bundestag die Mitglieder des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik mit dem Botschafter Georgiens, Dr. Lado Chanturia, getroffen. Anlass war das Deutsch-Georgische Jahr 2017.

„Zukunft erben – მომავლის მემკვიდრეობა“, unter diesem Motto werden in diesem Jahr 200 Jahre der Entstehung der deutschen Siedlungen in Georgien, 25 Jahre der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien sowie 100 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen den beiden Staaten gefeiert.

Zum Treffen im Ausschuss erklärt der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU): „Es war ein gutes Gespräch mit dem Botschafter unseres Partnerlandes und wir haben uns überfraktionell verständigt, Georgien als Vorreiter in der Umsetzung der Reformprozesse der östlichen Partnerschaft besonders zu würdigen. Wir wollen den Austausch zwischen Deutschland und Georgien weiter stärken.“

Als Obmann des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik liegt Feist die Internationalisierung der deutschen dualen beruflichen Bildung nach deutschem Vorbild besonders am Herzen. Das deutsch-georgische Jubiläumsjahr sieht er auch als Chance, hier tätig zu werden und eine nachhaltige Zusammenarbeit in diesem Bereich fortzusetzen.

So konnte der Leipziger Abgeordnete initiieren, dass mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes im Sommer zehn georgische Berufsschüler einen Ausbildungskurs am Bildungs- und Technologiezentrum Borsdorf absolvieren.

Im Gegenzug reisen zehn Leipziger Schüler im Herbst nach Georgien, um Einblicke in die Ausbildung im Weinbau, in der Tierhaltung, den Bauhauptgewerken, der Tischlerei, der Krankenpflege und im Bereich der Elektrotechnik nach georgischem Modell zu erhalten. 

Auch die kulturelle Zusammenarbeit will Feist fördern: „Der Austausch der Auszubildenden wird eine tolle Gelegenheit sein, um im Rahmen der Berufsausbildung über den Tellerrand hinaus zu schauen und neue Erfahrungen zu sammeln. Mit dem gemeinsamen Auftritt des MDR-Kinderchors und des georgischen Knabenchors in Leipzig und in Kutaisi wollen wir auch kulturelle Bande knüpfen“, erklärt Feist die Projekte.

„In den kommenden 18 Monaten sind mehr als 130 gemeinsame Veranstaltungen und Projekte in den beiden Ländern geplant. Das ist ein Beweis für eine besondere Partnerschaft. Eine Freundschaft, die wir in der Zukunft noch vielfältiger und lebendiger gestalten werden“, so der Abgeordnete abschließend.

Feist: „Uniklinikum Leipzig leistet exzellente wissenschaftliche Arbeit“

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Projekt mit Sonderforschungsbereich

uniklinikMit 9,7 Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein gemeinsames Projekt der Universität Leipzig und der TU Dresden. Der Sonderforschungsbereich „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen und Hautgewebe“ wird bis 2012 unterstützt.

Dazu erklärt der Leipziger Bildungspolitiker Thomas Feist (CDU): „Die Vergabe eines Sonderforschungsbereiches an die Leipziger Universität zeigt, mit welch hoher Qualität hier Forschung betrieben wird. Gerade das hervorragend aufgestellte Universitätsklinikum leistet eben nicht nur wichtige Arbeit bei der Behandlung von Patienten, sondern ist auch wissenschaftlich exzellent aufgestellt. Die Vergabe des Sonderforschungsbereichs der DFG ist ein gutes Zeichen, dass diese Arbeit auch von außen wahrgenommen wird.“

Neben dem Gemeinschaftsprojekt der Leipziger und Dresdner Universitäten werden noch zwei weitere sächsische Sonderforschungsbereiche unterstützt. Insgesamt gehen dabei 28 Millionen Euro an die sächsischen Hochschulen.

Zwei Millionen für Leipzigs Kinder 

Kita „Im Regenbogenland“ wird saniert 

regenbogenlandÜber Fördermittel in Höhe von 1.946.300 Euro freut sich die Kita „Im Regenbogenland“ im Leipziger Zentrum. Sachsens Staatsministerin für Kultus Brunhild Kurth und der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) übergaben die Mittel aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ in dieser Woche an die Leiterin der Kindertagesstätte.

„Frau Ministerin Kurth und mir wurde beim Besuch der Kita nochmals deutlich, dass die Mittel für die Sanierung der Innenräume dringend notwendig sind. Ich freue mich daher umso mehr, dass wir die Fördermittel des Bundes hier in Leipzig verwenden und die Kinder bald in schönen und bunten Räumen spielen und lernen können“, so der Abgeordnete Feist am Rande der Übergabe.

Feist: „Sanierung der Klinger-Schule dringend nötig“ 

Rund 1,3 Millionen Euro Fördermittel übergeben 

KlingerMit 1.282.500 Euro unterstützt der Bund die Sanierung der Max-Klinger Schule in Leipzig-Grünau. Das Geld aus dem Programm „“ wird zur energetischen Sanierung des Gymnasiums eingesetzt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Feist (CDU) übergab Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth dazu den Förderscheck an die Schulleiterin.

„Die Sanierung der Klinger-Schule ist dringend nötig, der Zustand beispielsweise der Fenster in vielen Klassenräumen ist den Schülern kaum mehr zuzumuten. Es ist mir unbegreiflich, wie man im Rathaus dem baulichen Verfall des Gymnasiums – des einzigen in Grünau – über Jahre tatenlos zusehen konnte. Umso wichtiger, dass der Bund nun einspringt und der Stadt bei ihrer Kernaufgabe unter die Arme greift. Dies ist ein wichtiger Teilschritt auf dem Weg zur Entwicklung des Bildungscampus Grünau“, so Feist am Rande der Fördermittelübergabe.

Feist: „DAAD-Stipendium ermöglicht grenzenlosen Wissenstransfer“ 

Bildungspolitiker debattiert mit jungen Wissenschaftlern 

DAADMit 20 DAAD-Stipendiaten aus 19 Nationen debattierte der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) gemeinsam über die Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes.

Feist betonte dabei die Vorteile des Stipendiums für die Teilnehmer selbst, für deren Herkunftsländer und für die deutschen Hochschulen.

„Durch die Vergabe von Stipendien profitieren alle: Die Stipendiaten selbst und damit letztendlich auch deren Heimatländer genießen die hervorragende Ausbildung an unseren Universitäten. Gleichzeitig sind die Stipendiaten ein wichtiger Botschafter – sie werben für Deutschland als bedeutenden Wissenschaftsstandort. So entsteht ein wichtiger Wissens- und Wissenschaftstransfer über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg“, so Feist.

Der Bildungspolitiker nahm aber auch die Kritikpunkte der Teilnehmer auf. Bei Sprachbarrieren, die die ersten Schritten im neuen Land erschweren, erhoffen sich die jungen Wissenschaftler größere Unterstützung.

Einigkeit herrschte über die Vorzüge des Studienortes Leipzig mit seiner bedeutenden Geschichte als Stadt der Friedlichen Revolution und den hervorragenden Studienangeboten der Universität.

Chance für junge Menschen mit Ambitionen

Bildungsministerium vergibt Aufstiegsstipendien

chanceNoch bis zum 4. Juni können sich Interessierte für ein Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bewerben. Darüber informiert der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU). Das Stipendienangebot richtet sich an Berufstätige, die sich mit einem Hochschulstudium weiterbilden wollen.

„Das Aufstiegsstipendium ist gerade für motivierte Berufstätige ein sehr attraktives Angebot, zumal wir in diesem Jahr die Konditionen nochmals verbessert haben. So wurde die maximale Fördersumme auf 7200 Euro erhöht, neben den Lehrgangs- können ab sofort auch Prüfungskosten damit beglichen werden. Außerdem können sich Stipendiaten den Erwerb eines Computers mit bis zu 250 Euro bezuschussen lassen. Für junge Menschen mit Ambitionen ist das eine tolle Gelegenheit“, fordert der Bildungspolitiker zur Teilnahme auf.

Weitere Informationen zum Aufstiegsstipendium sowie Hinweise zur Bewerbung sind unter www.bmbf.de/aufstiegsstipendium.

Hintergrund:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die akademische Weiterbildung von Berufstätigen durch das Aufstiegsstipendium. Hierfür hat das BMBF seit 1991 mehr als 400 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Aktuell profitieren mehr als 17.500 Stipendiaten von der Förderung.

Bund fördert Leibniz-Institut für Länderkunde 

Projekt untersucht Bedingungen im städtischen und ländlichen Raum 

leibnitzDas Verhältnis städtischer Ballungsgebiete und ländlicher Räume ist das Forschungsgebiet eines Projekts am Leipziger Leibniz-Institut für Länderkunde. Ziel ist es, Grundlagen und Rahmenbedingungen für innovative Prozesse im ländlichen Raum zu schaffen. Dafür erhält das Institut nun rund 295.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Dazu erklärt der Leipziger Bildungspolitiker Thomas Feist (CDU): „In Deutschland leben immer mehr Menschen in Städten, immer weniger auf dem Land. Auch die größten Unternehmen unseres Landes, die gleichzeitig Arbeitgeber und Antreiber des wissenschaftlichen Fortschritts sind, sind im urbanen Raum angesiedelt. Leidtragende sind die ländlichen Gebiete. Hier müssen wir politisch ansetzen. Ich freue mich daher, dass das Leipziger Leibniz-Institut mit seinem Forschungsprojekt in diesem Bereich ansetzt. Ich bin überzeugt, dass das Institut mit Unterstützung des Bundes einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird, den ländlichen Raum wieder attraktiver zu machen, was den Menschen und den Unternehmen zu Gute kommen wird.“

Hintergrund:
Im Rahmen des Verbundvorhabens „Horizonte erweitern – Perspektiven ändern“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. mit 294.680,35 Euro im Zeitraum März 2017 bis Februar 2020.

1,86 Millionen Euro für Leipziger Schule

Bund fördert 3. Grundschule in Südvorstadt

brueckenfuerdiezukunftMit 1,86 Millionen Euro unterstützt der Bund die Erneuerung der 3. Grundschule in der Scharnhorststraße. Die Fördermittel aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ werden zur Wärmedämmung des bisher unsanierten Gebäudeteils der Schule verwendet.

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU): „Der weitere Ausbau der 3. Grundschule ist dringend nötig, da hier im kommenden Schuljahr sieben neue 1. Klassen unterrichtet werden und dann mehr als 600 Schüler in der Scharnhorststraße zur Schule gehen. Das alte Schulhaus, das eigentlich schon abgerissen sein sollte, wird dafür dringend benötigt. Umso mehr freue ich mich, dass die Grundschüler mit Unterstützung des Bundes hier bald mit Freude Lernen können.“