Berufe müssen wieder Berufung werden

Parallel zur Verabschiedung des aktuellen Berufsbildungberichts im Kabinett plädiert der Leipziger Abgeordnete Thomas Feist (CDU) für eine größere Wertschätzung von Ausbildungsberufen.

beurfsbildungsbericht „Der europäische Vergleich und die deutschen Wirtschaftsdaten zeigen, dass sich unser duales System der beruflichen Ausbildung bewährt hat. Junge Menschen werden früh an praktische Tätigkeiten herangeführt und zwar nah an der Nachfrage. So bleibt niemand mit einer Ausbildung auf der Straße sitzen, sondern hat sofort den Status einer Fachkraft. Auch finanziell hat das enorme Vorteile gegenüber ungelernten Tätigkeiten“, umreißt Feist die Vorteile beruflicher Ausbildung.

„Der aktuelle Berufsbildungsbericht zeigt auf, dass sich die Situation für junge Leute rechnerisch weiter verbessert hat. Auf 100 potenzielle Azubis kommen 104,3 Ausbildungsplätze. Was für die künftigen Fachkräfte gut ist, kann für viele Betriebe jedoch prekär werden. Oftmals suchen gerade Kleinstbetriebe vergeblich nach Nachwuchs und ziehen sich im schlechtesten Fall sogar ganz aus der Ausbildung zurück. Daher bilden auch nur noch 20 Prozent der Unternehmen aus, obwohl 57 Prozent hierzu berechtigt wären. Auf Dauer müssen wir gerade die Kleinen und den Mittelstand zurückgewinnen“, warnt Feist.

„Eltern, Lehrer, und die Gesellschaft an sich sollte sich mehr auf die Vorteile beziehen, die die Ausbildung derzeit in aller Welt zum Exportschlager macht. Wer einen Beruf lernt, folgt oft einer Berufung oder findet diese. Jugendlichen genau das zu vermitteln und ihnen die Möglichkeiten an die Hand zu geben, gezielt einer Ausbildung nachzugehen, bleibt unser Anliegen und Ziel“, wirft Feist einen Blick auf die kommenden Schwerpunkte der Union.

Feist, gelernter Heizungsmonteur, ist Fachmann der CDU/CSU-Fraktion für das Themenfeld der beruflichen Ausbildung.

Feist: „Deutschland stärken, Ausreisepflicht durchsetzen!“

Union fordert bessere Durchsetzung der Ausreisepflicht

konsAm Donnerstag debattiert der Deutsche Bundestag über das Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht. Der Leipziger Abgeordnete Thomas Feist (CDU) plädiert dabei für schnellere Abschiebungen. Im Januar 2017 hielten sich 213.439 Menschen unrechtmäßig in Deutschland auf.

Dazu erklärt Feist:
„Abgelehnte Asylbewerber müssen Deutschland zwingend verlassen. Mit dem neuen Gesetz stärken wir die rechtlichen Mittel: Dazu gehört aus meiner Sicht die ständige Kontrolle des Aufenthaltsortes, die Verschärfung des Ausreisegewahrsams bis hin zur Abschiebehaft, um die Ausreise abzusichern.“

Der Leipziger Abgeordnete ergänzt:
„Mehr als 200.000 Menschen sind ohne Erlaubnis in Deutschland.  Diese Zahl nimmt zu, weil weitere Asylanträge abgelehnt werden. Meine Fraktion wird alle Mittel ergreifen, um die Durchsetzung von Abschiebungen zu gewährleisten. Die SPD ist mit in der Regierungsverantwortung. Sie muss sich ihrer Pflicht bewusst werden und darf nicht erneut wichtige Entscheidungen blockieren.“

Grüne bauen weiter Luftschlösser

Bundesrat lehnt weitere sichere Herkunftsländer ab

maghreb1Mit Enttäuschung reagierte der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) auf die heutige Entscheidung des Bundesrates, die Maghreb-Staaten nicht als sichere Herkunftsländer anzuerkennen.

„Mit der Ablehnung des Gesetzes verschließen sich die Grünen zum wiederholten Male der Realität, statt die Gelegenheit zu nutzen, das Sicherheitsgefühl der Bürger in Deutschland zu erhöhen und die vielen offenen Asylverfahren zu beschleunigen. Die derzeit minimalen Anerkennungsquoten für Menschen aus Nordafrika werden durch die Ablehnung des Gesetzes nicht erhöht, nur die Luftschlösser für die Flüchtlinge aus Tunesien, Algerien und Marokko bleiben bestehen. Das nennen die Grünen dann gerechte Politik“, kommentiert Feist den Beschluss des Bundesrates.

Feist: „Bundesrat muss umgehend der Einstufung Algeriens, Marokkos und Tunesiens als sichere Herkunftsstaaten zustimmen“

„Politik zum Wohl der Bürger statt naive Blockade“

F_blockadepolitik„Die Einstufung Marokkkos, Tunesiens und Algeriens als sichere Herkunftsländer ist zwingend nötig“, fordert der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) den Bundesrat zum Handeln auf.

„Der Bundesrat muss endlich reagieren, die rot- und grün-regierten Länder müssen ihre Blockadehaltung umgehend ablegen. Dadurch können wir unsere Behörden bei der Abarbeitung offener Asylanträge entlasten und schieben illegaler Migration und dem Missbrauch unseres Asylsystems einen Riegel vor. Aber am wichtigsten: Wir zeigen den Menschen in Deutschland Handlungsfähigkeit, wir erhöhen das Sicherheitsgefühl und stellen klar, dass wir im Sinne und zum Wohle der Menschen handeln, statt naive Blockadepolitik zu betreiben“ so Feist.

Hintergrund
Bereits am 13. Mai 2016 beschloss der Deutsche Bundestag Algerien, Marokko und Tunesien als asylrechtlich sichere Herkunftsländer einzustufen. Diesem Beschluss lag ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Grunde, der verbindlich festlegt „dass – vorbehaltlich der Möglichkeit einer Widerlegung der Vermutung der Verfolgungsfreiheit im Einzelfall – ein von dem Staatsangehörigen eines solchen Staates gestellter Asylantrag als offensichtlich unbegründet abzulehnen ist“. Dadurch könnten Asylverfahren erheblich beschleunigt und abgelehnte Asylbewerber schneller in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden. Nach Angaben des BAMF beträgt die Anerkennungsquote von Antragstellern dieser Länder lediglich 0,7 Prozent.

Bisher scheiterte die Umsetzung an der Weigerung der rot-rot-grünen Mehrheit im Bundesrat.