Abgeordneter initiiert Bildungskonferenz in Tiflis

bb_tiflisIst-Zustand und Potential der dualen Ausbildung standen im Fokus der Regionalkonferenz Berufsbildung, die auf Initiative des Bildungspolitikers Thomas Feist (CDU) am 19. Und 20. Dezember in Tiflis stattfand. Neben dem Gastgeberland Georgien nahmen auch Moldau und die Ukraine an der Konferenz teil. Die Konrad-Adenauer-Stiftung als Ausrichter und der Bundestagsabgeordnete Feist wollen damit die berufliche Bildung in diesen Ländern stärken.

Thomas Feist: „Georgien, Moldau und die Ukraine sind nicht nur direkte Nachbarstaaten der EU, sie sind auch Assoziationspartner der Europäischen Union. Da liegt es natürlich nahe, mit Wissenschaftlern und Unternehmern aus diesen früheren Sowjetstaaten, die im letzten Vierteljahrhundert eine ähnliche Entwicklung durchlebt haben, über Zustand und Zukunft der Berufsbildung zu diskutieren. “

Dabei sollen die Staaten auch von den Erfahrungen, die in Deutschland gemacht wurden, profitieren.

„In Deutschland arbeiten wir daran, die Gleichwertigkeit der beruflichen und  akademischen Bildung zu erreichen und wir wollen die Durchlässigkeit zwischen den Ausbildungswegen erhöhen. Von diesen Erfahrungen sollen unsere EU-Partner Georgien, Moldau und die Ukraine profitieren. Wir haben uns aber auch über Forschungsergebnisse zur Berufsbildung ausgetauscht und wollen eine langfristige Zusammenarbeit der Länder untereinander aber auch mit Deutschland initiieren“, erklärt der Bundestagsabgeordnete die Inhalte der Konferenz.

Dafür hatten sich auch Vertreter des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BIBB) und der Handwerkskammer zu Leipzig auf den Weg nach Tiflis gemacht.

„Die duale Berufsausbildung ist eines der besten Exportgüter, die Deutschland zu bieten hat. Für uns ist sie Garant für die individuelle Entwicklung und gesellschaftlichen Wohlstand. Davon sollen auch unsere EU-Partner profitieren. Ich freue mich aber natürlich auch, dass unsere Leipziger Handwerkskammer als Praxispartner bereit steht und mit ihrer enormen Expertise bei der nachhaltigen Etablierung der dualen Ausbildung helfen wird. Damit unterstützen wir Georgien, Moldau und die Ukraine und stärken unsere Leipziger Kammer im Miteinander“ so Feist abschließend.