kulturpolitikBundestagsabgeordneter hält Vortag an georgischer Universität

Zur Rolle der auswärtigen Bildungspolitik hat der Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) an der Staatlichen Universität Tbilisi referiert. Vor Studenten, Professoren und Beamten und dem georgischen Botschafter in Deutschland, Lado Chanturia, legte Feist den Fokus dabei auf die besondere Beziehung Georgiens zu Deutschland.

Dazu erklärt Feist, der Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Kultur und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages ist:

„Im kommenden Jahr feiern Deutschland und Georgien ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre diplomatische Beziehung. 1991 war die Bundesrepublik das erste Land, das Georgien nach seiner Unabhängigkeit als Staat anerkannt hat. Die gemeinsame Geschichte reicht aber noch deutlich weiter zurück: 1817 trafen die ersten deutschen Siedler in Georgien ein: schwäbische Pietisten, die auf Einladung Zar Alexanders I. Kolonien in Bolnisi und Asureti gründeten und in der Folge eine wichtige Rolle in der georgischen Kulturgeschichte spielen sollten.“

Weiterhin ging Feist auf die Bedeutung auswärtiger Bildungspolitik ein, die als sanfte Diplomatie Brücken bauen kann und ein ideales Instrument zum Aufbau bilateraler Verbindung ist. Auch in den gegenwärtigen außenpolitischen Krisen könne die Bildungs- und Kulturpolitik eine wichtige Hilfe sein. Georgien sei dabei ein gutes Beispiel.

„Unsere auswärtige Kulturpolitik wirkt: Am östlichen Rand der Europäischen Union nimmt Georgien beispielsweise bei der Ausbildung junger Menschen bereits heute eine vorbildliche Rolle ein. Die positive Einschätzung der EU auf unseren Assoziierungspartner belegt das. Mit unserer Kultur- und Bildungspolitik wollen wir diese Entwicklung weiter unterstützen“ blickt der Abgeordnete des Bundestages in die Zukunft.