Bund fördert Russische Gedächtniskirche in Leipzig
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Für die Restauration der historischen Ikonenwand der Russischen Gedächtniskirche St. Alexij stellt der Bund in diesem Jahr 58.000 Euro zur Verfügung. Über die Förderung informierte die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters den Leipziger Abgeordneten Thomas Feist (CDU). Feist hatte sich persönlich für die Förderung eingesetzt.

„Die Ikonostas wurde ursprünglich in Russland gefertigt und der Leipziger Kirche 1913 zur Einweihung geschenkt. Ich freue mich, dass wir durch Einwerbung von Fördermitteln des Bundes diese historisch und kulturell wertvolle Ikonenwand restaurieren lassen können. Vom Zustand der Wand konnte ich mir vor kurzer Zeit selbst einen Eindruck verschaffen und weiß daher, dass die Fördergelder hier sehr gut angelegt sind. Sobald die Restaurierungsarbeiten beendet sind, wird die Russische Gedächtniskirche nicht nur äußerlich, sondern auch im Inneren ihren ursprünglichen Glanz zurückbekommen haben“ erklärt Feist dazu.

IMG_4948_wDie Mittel stellt der Bund aus dem Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ zur Verfügung. Bereits im Jahr 2012 hatte Feist die Russische Gedächtniskirche bei der Einwerbung von Fördergeldern in Höhe von 200.000 Euro unterstützt. Dadurch konnte die Sanierung des Kirchturms ermöglicht werden.