„Eingebracht. Ausgestattet. Umgesetzt. – So oder so ähnlich könnte die Geschichte des Vorschlages, Berufsorientierung an allen Schulen zu verankern, zusammengefasst werden“, freut sich der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist.

Zum Jahresbeginn traten die neuen Richtlinien für die Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Bildungsstätten in Kraft, die die Möglichkeit zur Berufsorientierung auf alle Schüler ausweiten.

„Bereits im Koalitionsvertrag haben wir eingefordert, dass „möglichst viele Jugendliche früh ihre Potenziale wahrnehmen, berufliche Optionen kennen lernen und so einen Schul- und Berufsabschluss erreichen.“ Konkretisiert haben wir das im Herbst 2014 in einem Antrag an die Bundesregierung, in dem wir Bildungspolitiker Berufsorientierung auch für Gymnasiasten einforderten“, stellt Feist den Werdegang der neuen Richtlinien dar. „Während der Haushaltsverhandlungen war es dann vor allem den Politikern der Unionsfraktion zu verdanken, dass die Haushaltsmittel für die Berufsorientierung gegenüber dem Regierungsentwurf um 12 auf 77 Millionen Euro angehoben werden konnten.“

Die wesentlichste Erweiterung ist die, dass nun auch Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse aller Schulen von Maßnahmen der Berufsorientierung profitieren können. Damit steht sie endlich auch Jungen und Mädchen aus Gesamtschulen und Gymnasien unbeschränkt offen – ein gutes Ergebnis, auch angesichts steigender Studienabbrecherzahlen.“

„Gleiche und faire Chancen für alle kann es nur dann geben, wenn man die jungen Leute nicht von vornherein auf eine akademische Karriere einengt“, ist Feist überzeugt und hofft, dass die Botschaft ankommt: „Berufsausbildung ist genauso viel Wert wie eine akademische Laufbahn und ein zukunftsträchtiger Einstieg in ein erfülltes Leben. Dass dies nun allen Jugendlichen zu Gute kommt, ist ein logischer und richtiger Schritt“, findet Feist.

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